Schulleben


Besuch einer Synagoge

Nachdem die Klasse 9a im evangelischen Religionsunterricht viel über das Judentum erfahren hat, waren die Schüler gespannt, eine Synagoge von innen zu sehen.

Kaum in der Synagoge angekommen, mussten alle Jungen eine Kopfbedeckung
(= Kippa) tragen, da dies Vorschrift in Synagogen ist. Anschließend zeigte Rabbiner Goldberg den Jugendlichen den Gebetsraum und erklärte den interessierten Schülern viel über seine Religion. Herr Goldberg präsentierte den Neuntklässlern eine Thorarolle, welches ein neunjähriges christliches Mädchen während der Reichskristallnacht vor dem Feuer gerettet hatte.

Die Wirtschaftsschüler erfuhren, dass die Hofer Synagoge heute über 300 Mitglieder hat.

        

                  Thoraschrein und Thora in der Hofer Synagoge

Fit für die Bewerbung: Neuntklässler bei Rehau AG

Zum neunten Mal absolvieren Wirtschaftsschüler ein Bewerbungstraining im Ausbildungszentrum „Prolin“ der Rehau AG + Co.

Zur Abrundung des Themas „Bewerbung“ im Deutschunterricht machten sich die Neuntklässler in Begleitung von StD Stephan Bolte zur Rehau AG auf und traten dort erfolgreich ein Bewerbertraining an. Das Training wurde professionell von Laura Bächer, in der Rehau AG Betreuerin für die kaufmännischen Auszubildenden, geleitet. 

Inhaltlich ging es nach einer Vorstellung des Unternehmens und seiner Produktpalette zum Angebot an Ausbildungsberufen - vom Verfahrensmechaniker über den Industriekaufmann -bis hin zur Möglichkeit eines Verbundstudiums. Um mehr über die einwandfreie Bewerbung zu erfahren, waren wir hier. Und so wurden gemeinsam Inhalte und Form einer korrekten Bewerbungsmappe erarbeitet. Bei einer Fehlerkorrektur wies Florian auf die Notwendigkeit korrekter Bewerberdaten hin, Maria auf die Einhaltung der richtigen Norm und die Erwähnung des passenden Bewerbungsanliegens. Fehlerfreiheit ist also gefragt – und das gilt für die Papierbewerbung genauso wie für das Online-Bewerbungsverfahren. Ist der Weg ins Bewerbungsgespräch erst einmal bereitet, so gelten ein ordentliches, gepflegtes Auftreten sowie passende Kleidung als gesetzte Anforderungen.

Richtig spannend wurde es im verkürzten Einstellungstest mit anschließender Auflösung – eine echte Herausforderung, unter Zeitdruck verschiedene Aufgaben korrekt zu lösen! Danach ging es richtig an die Arbeit: Zwei Schülerteams hatten jeweils ein Bewerbungsgespräch zwischen Bewerber und Arbeitgeber einzuüben, ein zweites bereitete eine Selbstpräsentation jeweils eines Bewerbers vor. Logisch ist, dass die Wirtschaftsschüler bei den Präsentationen etwas nervös waren, aber trotzdem legten sie souveräne Vorstellungen hin. Dilan und Johannes kassierten Lob für ihre Selbstpräsentationen, die zwei Viererteams aus dem Bewerbungsgespräch für ihre simulierten Einstellungsgespräche. Vor allem Maria, Isabele, Florian und Marc waren hierbei kaum aufzuhalten und präsentierten ein fast viertelstündiges Gespräch. „Stellt im Gespräch Fragen, die euch wichtig sind!“, so gab Laura Bächer Rückmeldung am Ende dieses kurzweiligen und gewinnbringenden Schulvormittags.

Der Rehau AG + Co gilt einmal mehr unser herzlicher Dank für ein kompetent durchgeführtes Bewerbungstraining, das den Schritt in das Berufsleben sicherlich erleichtert haben dürfte. 

Vortrag der Polizei zum Thema "Neue Medien"

Fabian Brettmann, Jugendkontaktbeamter der Polizeiinspektion Hof, informiert die Siebtklässler über die Gefahren von neuen Medien. 

Die Wirtschaftsschüler wurden vor folgenden Gefahren gewarnt:     

  • Verkauf privater Bilder durch Facebook für Werbezwecke
  • Privatsphäre-Einstellungen von Facebook und ihre Bedeutung bei Einladungen zu einer Party
  • Suchtgefahr 
  • Cybermobbing
  • Sexting
  • Cybergrooming

Laut der Polizei sollten folgende Regeln im Umgang mit sozialen Netzwerken dringend beachtet werden:

  • Verratet keine persönlichen Daten im Netz!
  • Bleibt immer misstrauisch! Keiner kennt sein Gegenüber wirklich.
  • Trefft niemals alleine eine Online-Bekanntschaft!
  • Achtet auf eure Privatspäre-Einstellungen und auf euer Profilbild

        Fabian Brettman, ein ehemaliger Wirtschaftsschüler    
Sicherheit im Umgang mit modernen Medien

Unsere Siebtklässler erwarben in einem mehrwöchigen Projekt den „Medienführerschein Bayern“, bei dem sie den richtigen Umgang mit modernen Medien lernten. Sie hinterfragten in diesem Projekt nicht nur ihr eigenes Medienverhalten, sondern sollten auch die Gefahren erkennen, welche diese Medien mit sich bringen können.

Der „Medienführerschein Bayern“ ist eine Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, mit dem Ziel die Medienkompetenz der Jugendlichen zu stärken. Die Siebtklässler setzten sich unter anderem mit den Gefahren von Computerspielen sowie von sozialen Netzwerken auseinander. Ein weiterer Schwerpunkt bestand in der Aufklärung bezüglich Musikurheberrechten: Wer sich urheberrechtlich geschützte Lieder bei Tauschbörsen herunterlädt, macht sich strafbar! 
Nach Abschluss des Projekts erhielen die Teilnehmer ihren „Medienführerschein“. Die Urkunde bescheinigt ihnen nun besondere Fachkompetenz im Umgang mit Medien.

Wir gratulieren!

Skilager in Flachau

Das mittlerweile 51. Skilager fand vom 18. bis 24. Januar im Salzburger Land statt. Auch in diesem Jahr durften nicht nur die Schüler unserer 7. Klasse, sondern auch unsere Achtklässler am Skilager teilnehmen. Zum zweiten Mal fand das Skilager in Kooperation mit der Realschule Rehau statt.

Die teilnehmenden Schüler waren im Jugendgästehaus Stadler in Reitdorf untergebracht. Reitdorf liegt mitten in der Skiwelt Amadé.

Das Wetter bescherte den Teilnehmern strahlenden Sonnenschein und einen tollen Pulverschnee bei bester Sicht. Neben der Praxis auf der Piste wurden die Schüler am Abend in die Theorie des Skilaufens und Snowboardens sowie in die Sicherheitsvorschriften eingewiesen.

Sehr schön und lustig war auch der gemeinsame Spieleabend. Eine Nachtwanderung führte die Teilnehmer des Skilagers nach einem einstündigen Aufstieg in die gemütliche Brennhütte. Anschließend rodelten die Jugendlichen und ihre Lehrkräfte auf einer langen und kurzweiligen Schlittenbahn wieder hinab ins Tal. Auf dem lustigen Abschlussabend begeisterten die einzelnen Zimmerbelegschaften jeweils die anderen Teilnehmer mit ihren tollen Beiträgen. 

Drogenpräventionstag in der 7. Klasse

Stefanie Vollert, Drogenpräventionsbeauftragte der Kriminalpolizei Hof, führte mit den Siebtklässlern einen Suchtpräventionstag durch. Schwerpunkte des Präventionstages waren die Themen Alkohol, Rauchen und Betäubungsmittel.

Die Polizistin klärte die Schüler darüber auf, dass gemäß dem Jugendschutzgesetz

  • das Rauchen in der Öffentlichkeit erst ab 18 Jahren       und
  • der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit erst ab 16 Jahren erlaubt ist.

Die Kriminalbeamtin warnte die Schüler vor den Folgen des Drogenkonsums. Insbesondere vor den Folgen von Ecstasy, einer Partydroge, warnte sie, da auch schon ein Schüler aus der Region an den Folgen dieser Droge gestorben ist.

Am Schluss der Veranstaltung durften die Schüler mit Rauschbrillen versuchen, ein Kleinkindpuzzle zu legen oder einen Ball in einen Papiereimer zu werfen. Den Jugendlichen sollte durch diese Versuche klar werden: Bereits bei einer relativ geringen Alkoholkonzentration im Blut gibt es erhebliche Koordinationsprobleme. Die Schüler sollen sich für die Zukunft merken: Das Fahren eines Autos ist bei Alkoholkonsum nicht mehr möglich.

       

Regeln für den Umgang mit WhatsApp und dem Klassenchat

Die Sechstklässler wurden in einem Medienprojekt fitgemacht für den richtigen Umgang mit Whatsapp und ihrem Klassenchat.         

 Schwerpunkte des Medienprojekts waren folgende Inhalte:    

  • Umgang mit Kettenbriefen
  • Mobbing im Netz
  • Recht am eigenen Bild
  • Regeln für den Klassenchat

Die Sechstklässler haben in dem Medienprojekt erkannt: Nur schulische Nachrichten gehören in den Klassenchat. Streit sollte grundsätzlich persönlich geklärt werden.  

       

Gewaltprävention in der 7. Jahrgangsstufe

Die Wirtschaftsschule Hof nimmt in diesem Schuljahr wieder am Präventionsprogramm PIT teil. Die Abkürzung bedeutet "Prävention im Team". Die Lehrkräfte der Schule arbeiten mit der Polizieinspektion Hof und anderen Partnern zusammen, um die Wirtschaftsschüler zum Beispiel zum Thema Gewalt aufzuklären und sie für den Alltag stark zu machen.

Unter anderem wurden folgende Fragen thematisiert:

  • Welche Arten von Gewalt gibt es?
  • Wie verhalte ich mich, um Konflikte ganz zu vermeiden?
  • Wie ist das Klassen- und Schulklima in der Wirtschaftsschule?
  • Ab wann ist man strafmündig und welche Strafen können auch Jugendliche bereits erhalten?

Die Präventionsbeamtinnen Annika Müller und Nicole Pätzold von der Polizeiinspektion Hof nehmen sich einen Vormittag Zeit für das Gewaltpräventionsprojekt.

 

Eltern-Portal der WSH
(externer Link)


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